Knochen unterliegen zur Erhaltung ihrer Stabilität und Elastizität einem Stoffwechsel. Während des gesamten Lebens wird Knochensubstanz auf – und abgebaut. Als wichtigstes Mineral hierbei gilt Kalzium, das mit Hilfe von Vitamin D im Knochengewebe eingebaut wird. Doch auch Hormone wie Östrogen und Testosteron sind unerlässlich für einen funktionierenden Knochenstoffwechsel. Ab dem 35. Lebensjahr vermindert sich der natürliche Aufbau der Knochenmasse jährlich um etwa 0,5 - 1,5 Prozent. Kommen vorzeitig oder zusätzlich noch negative äußere Einflüsse oder Krankheiten hinzu, kann sich der natürliche Knochenschwund um ein Vielfaches beschleunigen.
Osteoporose gilt nicht umsonst als heimliche Volkskrankheit.
Obwohl besonders Frauen nach Einsetzen der Menopause durch den Wegfall der Östrogene als Risikogruppe gelten, wurde auch bei Männern in den letzten Jahren immer häufiger Knochenschwund diagnostiziert.
Aber auch eine Anorexia nervosa, chronisches Untergewicht, eine einseitige Mangelernährung wie bei Schauspielerin Gwyneth Paltrow (makrobiotisch = kalziumarm) und sogar Hochleistungssport können eine Osteoporose bereits in jungen Jahren begünstigen.

Hat der Knochen erst einmal 10% seiner Masse verloren, wird das Stützgerüst porös und instabil. Als Folge können bereits harmlose Stürze oder ungünstige Hebebewegungen zu einer Knochenfraktur oder einem sogenannten Sinterungsbruch führen. Hier handelt es sich um eine osteoporotische Wirbelkörperkompressionsfraktur, die ohne Therapie zu einer Kyphose oder sogar einer Hyperkyphose führen kann, dem sogenannten „Witwenbuckel“.

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Was tun bei einer schmerzhaften WirbelkÖrperkompressionsfraktur?