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PATIENTEN-INFORMATION

WAS IST Osteoporose? 

Knochen unterliegen zur Erhaltung ihrer Stabilität und Elastizität einem Stoffwechsel. Während des gesamten Lebens wird Knochensubstanz auf – und abgebaut. Als wichtigstes Mineral hierbei gilt Kalzium, das mit Hilfe von Vitamin D im Knochengewebe eingebaut wird. Doch auch Hormone wie Östrogen und Testosteron sind unerlässlich für einen funktionierenden Knochenstoffwechsel. Ab dem 35. Lebensjahr vermindert sich der natürliche Aufbau der Knochenmasse jährlich um etwa 0,5 - 1,5 Prozent. Kommen vorzeitig oder zusätzlich noch negative äußere Einflüsse oder Krankheiten hinzu, kann sich der natürliche Knochenschwund um ein Vielfaches beschleunigen.


Osteoporose gilt nicht umsonst als heimliche Volkskrankheit.

 

 

Fakten:

  • 200 Millionen Menschen weltweit leiden an Osteoporose
  • Alle 8 Sekunden bricht ein Knochen aufgrund von Osteoporose
  • 61% aller osteoporotischer Frakturen treffen Frauen
  • Schätzungen weisen darauf hin, dass sich aufgrund der veränderten Lebensbedingungen und der Zunahme an älteren Menschen Osteoporose-Erkrankungen bis zum Jahr 2050 verdoppeln könnten.

Obwohl besonders Frauen nach Einsetzen der Menopause durch den Wegfall der Östrogene als Risikogruppe gelten, wurde auch bei Männern in den letzten Jahren immer häufiger Knochenschwund diagnostiziert.

 

 

Risikoparameter:

  • Genetische Veranlagung
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss
  • Störung des Cortison-Stoffwechsels
  • Überfunktion der Nebenschilddrüse oder der Nebenniere
  • Medikamente wie Glucocorticoide (z.B. Cortison)
  • Chronischer Bewegungsmangel oder mangelhafter Muskelaufbau

 

Aber auch eine Anorexia nervosa, chronisches Untergewicht, eine einseitige Mangelernährung wie bei Schauspielerin Gwyneth Paltrow (makrobiotisch = kalziumarm) und sogar Hochleistungssport können eine Osteoporose bereits in jungen Jahren begünstigen.

 

Hat der Knochen erst einmal 10% seiner Masse verloren, wird das Stützgerüst porös und instabil. Als Folge können bereits harmlose Stürze oder ungünstige Hebebewegungen zu einer Knochenfraktur oder einem sogenannten Sinterungsbruch führen. Hier handelt es sich um eine osteoporotische Wirbelkörperkompressionsfraktur, die ohne Therapie zu einer Kyphose oder sogar einer Hyperkyphose führen kann, dem sogenannten „Witwenbuckel“.

 

 

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Osteoporose-Risikotest

 


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