Ist nach Rücksprache mit Ihrem Arzt eine Systemplastie bei Ihnen angezeigt, werden zuerst unterschiedliche Voruntersuchungen durchgeführt.
Der operative Eingriff erfolgt entweder unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie.
Nach entsprechender Vorbereitung wird in den frakturierten Wirbelkörper eine dünne Nadel eingeführt.

Darüber wird entweder direkt, oder über eine spezielle Netzstruktur (Meshbeutel), ein hochwirksames Material in den Knochen eingebracht, welches den Wirbel fixiert und stabilisiert.

Anschließend werden die Operationsinstrumente entfernt und die kleinen Einstiche (ca. 0,5 cm) verschlossen.
Der gesamte Eingriff dauert nur 10 – 15 Minuten pro Wirbelkörper.
Ein bis zwei Stunden nach der Operation sind die Schmerzen deutlich gelindert und die Beweglichkeit größtenteils wieder hergestellt. Wie lange Sie sich nach dem Eingriff schonen sollen, bespricht Ihr Arzt mit Ihnen. Darüber hinaus wird er einen Termin zu einer Nachsorgeuntersuchung mit Ihnen vereinbaren.
Bitte beachten Sie, dass die Systemplastie nur unter bestimmten Voraussetzungen indiziert ist.
Ob sich diese minimal-invasive Behandlungsmethode für Sie eignet, kann allein Ihr Arzt entscheiden.